
Am 28. Juni 2026 haben wir einen Kommunikationsworkshop zum Thema Antisemitismus und Gesprächsführung an Infotischen mit Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt. Im Fokus stand die Frage, wie wir in alltäglichen, oft auch schwierigen Gesprächen gut reagieren können – gerade dann, wenn Vorurteile, Unsicherheiten oder auch klar antisemitische Aussagen im Raum stehen.
Nach einem inhaltlichen Einstieg ging es in die Praxis. Dabei wurde deutlich, wie wichtig eine klare Haltung ist, ohne dabei belehrend zu wirken, und wie viel bereits durch ruhiges Nachfragen, Einordnen und aktives Zuhören erreicht werden kann.
Zuvor haben wir uns ausgetauscht über die historische Entwicklung antisemitischer Stereotype, die im Gewand heutiger sogenannter „Israelkritik“ wiedergekehrt sind. Der Workshop bot viel Raum für den Austausch. Ziel war es, die Teilnehmenden für ihre Arbeit an Infotischen zu stärken und ihnen mehr Sicherheit im Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen mitzugeben – mit einer klaren, offenen und zugewandten Kommunikation.