Mascha Kaléko verewigte in ihren Gedichten wie kaum eine andere die heiter-melancholische Stimmung des Berlins der 1920er Jahre. Weniger bekannt ist, dass sie ihre ersten Berliner Jahre im Scheunenviertel verbrachte. Kaléko kam 1918 als Kind mit ihrer Familie, die wie viele andere Jüdinnen und Juden aus Ost- und Mitteleuropa vor dem Ersten Weltkrieg flohen, nach Berlin. Sie besuchte hier die jüdische Mädchenschule und arbeitete später in jüdischen Wohlfahrtseinrichtungen in der Gegend. Dieser Rundgang zeigt Orte und Menschen, die diese Phase ihres Lebens prägten.
06.09. | 11 Uhr
Stadtspaziergang | Führung
Veranstalter: Stiftung Neue Synagoge Berlin
Anmeldung erforderlich.