Vortrag und anschließende Diskussion
Veranstalter: Deutsch-Israelische Gesellschaft in Berlin und Brandenburg
2021 erschien Sandra Kreislers Buch „Jude sein. Ansichten über das Leben in der Diaspora“, für das man sie für eine Prophetin halten könnte. Die 31 politisch-polemischen Texte des Bandes zeigen, dass alles, was den Meisten erst nach dem 7. Oktober gegenwärtig wurde, schon längst da war: klandestiner Antisemitismus, mediale Schräglagen in Sachen Israelberichterstattung oder die grundsätzliche Selbstgerechtigkeit der Täternachfahren, mit der sie Deutungshoheit über die Gedenkkultur beanspruchen.
Sandra Kreisler wird aus ihrem Buch lesen und von ihrer Sicht auf das Leben erzählen.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: schalom@digberlin.de