Podiumsgespräch: Antisemitismus, Ausgrenzung und Öffentlichkeit in Hochschulen und Wissenschaft – Vergangenheit und Gegenwart
Wie wirken sich antisemitische Dynamiken auf Hochschulen und wissenschaftliche Institutionen aus? Welche historischen Entwicklungen prägen den Umgang mit Antisemitismus bis heute – und wie erleben jüdische Studierende, Lehrende und Forschende die Situation an Hochschulen und in der Wissenschaft?
Diesen Fragen widmet sich das Bündnis gegen Antisemitismus Berlin bei einem öffentlichen Podiumsgespräch am 6. Oktober 2026.
Im Mittelpunkt stehen sowohl die Geschichte des systematischen Ausschlusses von Jüdinnen und Juden aus Hochschulen und Wissenschaft im Nationalsozialismus als auch aktuelle Erscheinungsformen antisemitischer Diskriminierung. Dr. Felix Bohr, Historiker, Journalist und Autor, ordnet die historischen Entwicklungen ein und nimmt dabei auch deren Nachwirkungen in den Blick.
Anschließend diskutieren Prof. Dr. Dani Kranz von der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg und Prof. Dr. Stefan Liebig vom Institut für Soziologie der Freien Universität Berlin über die aktuelle Situation an Hochschulen und in der Wissenschaft. Zur Sprache kommen unter anderem die institutionelle Verantwortung von Hochschulen, die Folgen von Antisemitismus für jüdische Studierende und Lehrende, Möglichkeiten der Intervention sowie die Bedeutung internationaler wissenschaftlicher Kooperationen – insbesondere mit Israel.
Moderiert wird das Gespräch von Susanne Krause-Hinrichs, Geschäftsführerin der Stiftung für Toleranz und Völkerverständigung in Potsdam und Isabel Merchan, Bündnis gegen Antisemitismus Berlin.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der bundesweiten Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus der Amadeu Antonio Stiftung statt.
Termin: 6. Oktober 2026
Einlass und Registrierung: 17:00 Uhr
Beginn: 18:00 Uhr
Ende: ca. 20:00 Uhr
Der Veranstaltungsort wird nach der Anmeldung bekannt gegeben und befindet sich in Berlin-Mitte (zentral gelegen).
Anmeldung bis zum 23. September 2026:
kontakt@bga-berlin.de
Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Sicherheitskontrolle ein zeitiges Erscheinen erforderlich ist. Wir empfehlen, ausreichend Zeit für Einlass und Registrierung einzuplanen.